BUND-Kreisgruppe Wesel

Rückkehr des Wolfes in den Kreis Wesel

 (Christel Sagniez/pixabay)

Übersicht über neue/verbesserte Herdenschutzmaßnahmen (Stand April 2022) Ökologie des Wolfes

Seit im Oktober 2018 mit dem Wolfsgebiet Schermbeck das erste Wolfsgebiet in NRW eingerichtet wurde, hat sich der Herdenschutz weiterentwickelt. Wir nennen Praxis-Beispiele, insbesondere was die Einzäunung von Weiden auf Deichen oder an Fluss- und Bachläufen angeht (mit Schulungsvideo).
 


 (© christels (pixabay))

Wölfin Gloria kein Single mehr?

Ostermontag 2020, ein Handy-Video zeigt, wie vermutlich Wölfin Gloria zusammen mit einem zweiten Wolf in der Nähe von Hünxe einen Hirsch attackiert. Eine Nachricht, auf die viele Naturschützer gewartet und die viele Schäfer befürchtet haben.

 (© Klaus Eckel)

Herdenschutzhunde: Ein guter Herdenschutz schützt auch den Wolf

Nach zwei Jahren Ausbildung als Bodyguards für Schafe im Einsatz: Als Herdenschutzhunde (kurz HSH) werden in Deutschland hauptsächlich Pyräneenberghunde eingesetzt, mehr dazu.....

 (© Wilda3/pixabay)

Quo vadis - Wolf?

Übergriffe auf Weidetiere im Wolfsgebiet Schermbeck. Kluth, Reinhardt vom Wildbiologischen Büro LUPUS: „Beim Wolfsmanagement ist dringend zu empfehlen, vorausschauend zu agieren, statt ausschließlich situationsbezogen zu reagieren.“ Für Politik, Verwaltung als auch für Weidetierhalter, für deren Unterstützung sich der BUND einsetzt, bleibt viel zu tun.

 (© dalliedee)

2018: Wolfsgebiet Schermbeck - der Wolf kehrt zurück nach NRW

In den letzten Jahren gab es mehrere Stippvisiten von Wölfen am Niederrhein. Seit sich die Wölfin mit dem Code „GW954f“ – ein Abkömmling aus dem niedersächsischen Wolfsrudel bei Schneverdingen – im Bereich Schermbeck aufhält, fragen sich viele Anwohner: Wird der Wolf bei uns heimisch werden? 

Kreis Wesel: Herdenschutzberatung

Die Landwirtschaftskammer NRW bietet eine ausführliche Beratung zu den möglichen Herdenschutzmaßnahmen für alle Weidetierhalter*innen an. Tierhaltungen mit Schafen und Ziegen sowie Gehegewild, deren Weideflächen in ausgewiesenen Wolfsgebieten und den angrenzenden Pufferzonen sowie Pferdehaltungen, die im Streifgebiet des Wolfsgebietes Schermbeck liegen, können einen Antrag auf Förderung von Präventionsmaßnahmen stellen. Den Antragsteller*innen wird empfohlen, bereits im Vorfeld eines Förderantrags das kostenlose Beratungsangebot der Herdenschutzberatung der Landwirtschaftskammer zu nutzen. Kontakt zur Herdenschutzberatung

Zusätzlich unterstützt der Kreis Wesel mit seinem Kreiszuchtberater Ludwig Hermanns, Tel.: 0174-9897312 die Weidetierhalter*innen in Fragen zur wolfsabweisenden Zäunung von Weiden und vermittelt zur Herdenschutzberatung der Landwirtschaftskammer NRW. Näheres hierzu: .
Näheres hierzu: Pressemeldung des Kreises Wesel (Zaunbau beim Pferdehof Reßing).