Diese Schafe auf einer Weide in der Schwarzen Heide bei Hünxe werden gut bewacht.
(Klaus Eckel)
Friedrich Ostendorff (Agrarpolitischer Sprecher von Bündnis90/Die Grünen im Bundestag und vormals im Landesvorstand des BUND NRW), und Norwich Rüße (ebenfalls Bündnis90/Die Grünen und Sprecher für Naturschutz und Landwirtschaftspolitik im Landtag NRW) kamen direkt am ersten Arbeitstag des neuen Jahres nach Hünxe, bzw. Wesel um mit Schäfern und Naturschützern das weitere Vorgehen im Umgang mit dem Wolf vor Ort zu besprechen.
Bei einem Treffen am Weidezaun von Maik Dünows Herde informierten sich beide Politiker zunächst über die Probleme, die die Rückkehr der Wölfe verursacht.
»Wenn ein Staat den Wolf haben will, muss er auch die Verantwortung dafür übernehmen«. Sie stärkten den Schäfern den Rücken und werden sich - soweit es ihre Rolle in der Opposition zulässt - dafür einsetzen, dass in Zukunft die Fördermaßnahmen unbürokratischer und schneller abgerufen werden können.
Arbeitskreis »Herdenschutz« will ein Pilotprojekt auf den Weg bringen
Nachmittags treffen sich beide Politiker mit Schäfern, den Naturschutzverbänden BUND und NABU sowie wissenschaftlichen Mitarbeitern in der Biologischen Station Wesel. Alle Teilnehmer sind sich einig, dass der Herdenschutz professioneller werden muss. Dazu schließen sie sich zum Arbeitskreis »Herdenschutz« zusammen und wollen zu diesem Zweck ein Pilotprojekt auf den Weg bringen, dass verschiedene, neue Schutz-Mechanismen (z.B, Schallhalsbänder) auf ihre Praxistauglichkeit hin untersucht, bzw. bestehende Zaunsysteme optimiert.
Vier Herdenschutzhunde bewachen seit den Rissen der Wölfin Anfang Dezember die Schafe von Schäfer Maik Dünow auf einer Weide in der Schwarzen Heide bei Hünxe mitten in der Wolfsregion.
Schäfer Maik Dünow mit seinen treuen Helfern auf einer Weide (Schwarze Heide) mitten im Wolfsgebiet
(Klaus Eckel)
Schäfer Maik Dünow im Gespräch mit Vertretern von Bündnis90/Die Grünen, fünfter von links: Friedrich Ostendorff (Agrarpolitischer Sprecher der Grünen im Bundestag), rechts daneben Norwich Rüße, Sprecher für Naturschutz und Landwirtschaftspolitik im Landtag NRW), rechts davon Maik Dünow
(Angelika Eckel)