BUND-Kreisgruppe Wesel

Gemeinsamer Workshop von BUND Kreisgruppe Wesel und BUND Ortsgruppe Moers

11. Oktober 2020

Am Sonntag, den 11.Oktober 2020 trafen sich die Mitglieder von BUND-Kreisgruppe Wesel und BUND Ortsgruppe Moers zu einem gemeinsamen Workshop im Naturschutzzentrum in Wesel.

In Zeiten von Corona: Teilnehmer des Workshops von BUND Kreisgruppe Wesel und BUND Ortgruppe Moers vom 11.10.2020 im Naturschutzzentrum Wesel  (Foto: A. Eckel)

Gemeinsamer Workshop von BUND-Kreisgruppe Wesel und BUND Ortsgruppe Moers im Naturschutzzentrum in Wesel

Der Ausstellungsraum des Naturschutzzentrums wurde zum „Corona-Besprechungsraum“ umfunktioniert, da er eine gute Belüftung zulässt. Und so saßen wir dann in Winterjacken bei geöffneten Fenstern und diskutierten, welche der vielen umweltrelevanten Themen wir zukünftig verstärkt verfolgen und welche – auch dass muss leider festgehalten werden – mangels fehlender aktiver Mitglieder zumindest zurzeit nicht angegangen werden können.
Schwerpunkte unseres Einsatzes bilden auf jeden Fall Klimakrise und Artenschutz.

Klimakrise

Wir werden uns weiter u.a. für die Einführung eines Stadtbussystems in den Gemeinden des Kreises einsetzen und ein modernes Mobilitätskonzept, dass es den Bürgern ermöglicht, so weit wie möglich ohne Auto auszukommen. Dafür und für weitere Projekte werben wir im Klimabeirat des Kreises und in den Kommunen.

Artenschutz

Im Bereich des Artensterbens werden wir die Volksinitiative NRW „Insekten retten – Artenschwund stoppen“ unterstützen sowie die Informationsarbeit an Ständen in Kooperation mit dem Arboretum Grenzenlust intensivieren und auf unserer Insektenoase in Hünxe an der Wilhelmstrasse begleitend praktische Erfahrungen sammeln. Beim Thema Artenschutz bleibt dazu der Umgang mit dem Wolf auf der Tagesordnung.

Bundes-Immissionsschutzgesetz

Die BUND Kreisgruppe wird weiterhin die Anfertigung von Stellungnahmen auf dem Gebiet des Bundes-Immissionsschutzgesetz, kurz BImSchG genannt, übernehmen.

Kiesabbau

Die Mitarbeit des BUND im Niederrheinappell für einen vernünftigen Umgang mit den Ressourcen Kies auf der einen Seite und den verfügbaren Flächen für z.B. Acker- und Weideland sowie Trinkwasserschutz- und Naturschutzgebiete auf der anderen Seite wird fortgeführt.

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