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BUND-Kreisgruppe Wesel

Einsatz von Pestiziden in den Gemeinden des Kreises Wesel

06. Juni 2018 | BUND Aktivitäten, Landwirtschaft, Pestizide

Einsatz von Pestiziden auf gemeindeeigenen Flächen im Kreis Wesel: Hier die Einzelheiten...

Blühende Wiesen für Insekten in der Landwirtschaft  (Foto: © Naturbildarchiv GÜNTER / BUND LV-Datenbank )

Mit der Veröffentlichung der Studie über den Rückgang der Insekten durch den Entomologischen Verein Krefeld ist die Diskussion über den Einsatz von Pestiziden in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt.  

Der Einsatz von Pestiziden auf kommunalen Flächen und auf verpachteten kommunalen Flächen trägt zur Belastung unserer Umwelt bei. Dies war der Anlass für die BUND-Kreisgruppe Wesel an alle Gemeinden im Kreis einen Antrag auf Übermittlung von Informationen zum Einsatz von Pestiziden im sog. Stadtgrün und auf allen von den Gemeinden verpachteten landwirtschaftlichen Flächen gemäß Umweltinformationsgesetz zu stellen.

Das Ergebnis kurzgefasst: Beim Einsatz von Pestiziden, genauer beim "Nichteinsatz von Pestiziden" zur Pflege des "Stadtgrüns" stehen die Kommunen im Kreis Wesel gut da. Anders sieht es bei den gemeindeeigenen, verpachteten landwirtschaftlich genutzten Flächen aus. Hier schließt keine Kommune (Ausnahme Wesel, wo die Verwaltung Ende letzten Jahres angewiesen wurde, zumindest den Einsatz von Glyphosat auszuschließen) den Einsatz von Pestiziden im Pachtvertrag aus.

Die Details: Einsatz von Pestiziden auf gemeindeeigenen Flächen (PDF 568 KB)

Weiteres Vorgehen: Die BUND-Kreisgruppe Wesel wird in den nächsten Tagen die Gemeinden im Kreis auffordern, das Gespräch mit den Pächtern zu suchen und die Pachtverträge für gemeindeeigene, landwirtschaftliche Flächen dahingehend zu ändern, dass der Einsatz von Pestiziden zukünftig deutlich reduziert wird.

Unsere Initiative geht konform mit einer aktuellen Pressemitteilung zur "Umweltbilanz der Landwirtschaft in Deutschland" des Bundesumweltamtes, in der sinngemäß gefordert wird, dass eine Reform der Agrarpolitik mit dem Ziel erfolgen muss, dass nicht mehr die Betriebe das meiste Geld bekommen, die die meisten Flächen bewirtschaften, sondern diejenigen, die am meisten für die Umwelt tun: Pressemitteilung des Umweltbundesamtes

Mehr über den Schutz von Biene & Co im "Nationalen Bienenaktionsplan" von BUND und der Aurelia-Stiftung.

 



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